
Wir stehen ziemlich nah am Meer und gleichzeitig ziemlich nah an unzähligen Werften für die ganz großen Spielzeuge. Hier werden Yachten gebaut, überwintert und repariert, die man ab 120.000 EUR pro Woche (!) chartern kann. Dann aber inklusive Crew. Immerhin.
Die Region hat damit sicherlich eine Menge guter Arbeitsplätze und ihr Auskommen, neben dem Marmor in allen Varianten. Der findet sich auch auf der Mole als Wellenbrecher. Wer hat, der hat.

Wir ließen uns vom Wind durchpusten und stellten trotz netter Bekanntschaft fest, dass diese Ecke Italiens nicht ganz unser Fall ist. Am Strand reiht sich ein (meist im Moment geschlossenes) Restaurant ans andere. Wenig Natur bleibt übrig. Vielleicht liegt es auch am lieblosen Stellplatz an der lauten Kurve, mal wieder ohne Dusche. Oder wir sind einfach verwöhnt 😏. Jedenfalls werden wir morgen weiterziehen. Nach einiger Recherche haben wir einen offenen Zeltplatz direkt am Meer gefunden. Dort stand nicht nur „geöffnet“ auf der Website, sie sind sogar ans Telefon gegangen und wir dürfen kommen.

Unsere Abendrunde versöhnte uns ein wenig mit Viareggio. Vor allem der Blick in die zum Teil geöffneten Docks war faszinierend.
Selbst heftig zugebaute Städte sind am Abend schön(er).
